Team- Erfolg mit Luft nach oben

Ein Team, neun Spieler, eine Hand voll Zuschauer und die Möglichkeit sich an die Tabellenspitze der Bezirksklasse zu setzen, das waren, aus der Sicht des SV Tresenwald, die Ingredienzien des ersten Heimspieltages der laufenden Saison am 28.10.2017.

Mit einem gut verlaufenen Training im Rücken starteten die Tresenwalder in den Spieltag. Die Gegner hießen Reudnitz IV und TSV Markkleeberg. A. Hofmann gab vor Spielbeginn die Devise aus, dass es Reudnitz unbedingt zu schlagen gelte. Somit gingen die Herren des SVT ihre erste Tagesaufgabe an und erfüllten diese ordnungsgemäß. Mit einem souveränen 3:0 bei jeweils klarer Führung (25:12; 25:11; 25:11) holten sich die Gastgeber ihre ersten drei Punkte. Es gab auch Gelegenheit einmal „kräftig“ auszuwechseln und somit allen Anwesenden einen aktiven Einstieg in den Heimspieltag zu gewähren.  Grund für den Sieg waren unter anderem eine konzentrierte und engagierte Leistung der gesamten Mannschaft. Besonders wichtig war es gewesen über drei Sätze hinweg konsequent und konstant zu bleiben.  Damit war eine gute Basis für das wesentlich schwierigere Folgespiel gelegt.

Der TSV Markkleeberg, bisher noch ohne Satzverlust und somit Tabellenführer der Bezirksklasse, spielte druckvoll auf. Einige komplizierte Aufschläge setzten die Annahme der tresenwalder Mannschaft zeitweise unter Druck. Auch im Angriff waren die Gäste nicht zimperlich. Im ersten Satz konnten die Gastgeber nicht den entsprechenden Druck im Aufschlag und Angriff dagegen aufbieten. Hinzu kam eine kleine Serie von Aufschlagfehlern und so stand es erstmal (19:25) für die Gegner. In der Pause wurde angemahnt, dass heute 85% Leistung nicht ausreichen würden um hier etwas zu reißen. Der SVT konnte sich in Aufschlag und Angriff verbessern und entschied somit den zweiten Satz mit (25:21) für sich. Der TSV wirkte zu Beginn des dritten Satzes sichtlich angeschlagen. Leider wurde dieses Momentum nicht genutzt und so fing sich die Heimmannschaft ein (14:25) ein. Noch war hier natürlich nichts verloren und aufgeben wollte hier auch noch niemand. In einem spannenden vierten Satz ging es hoch her, als beim Stand von (23:23) J. Seifert auf Grund eines Versen- Leidens, eine alte Verletzung aus einer blutigen Volleyballschlacht gegen Brandis, ausgewechselt werden musste. Dafür wurde nun T. Porsch ins Rennen geworfen und in einem Thriller von Showdown, bei dem beide Seiten mehrfach Nerven zeigten, entschieden die Tresenwalder den vierten Satz mit einem (28:26) für sich. Mit einem Punkt in der Tasche wollten sich die Gastgeber nicht zufriedengeben und so ging es motiviert und kämpferisch in den Tie- Break. Hier konnten sich die Gäste relativ früh absetzen und als beim Stand von (8:14) der letzte Aufschlag Markkleebergs direkt in das tresenwalder Feld knallte rief A. Hofmann sein Team noch auf dem Feld zusammen. Mit einer Gestik, welche leicht an Ralph Hasenhüttl erinnerte, wurde das Team davor gewarnt den Kopf hängen zu lassen. Dazu gab es auch keinen Grund.

Sicher hätte hier noch ein Sieg geholt werden können, sicher gab es an der ein oder anderen Stelle ein paar individuelle Fehler, vielleicht war die Mannschaft an manchen Punkten zu aufgedreht. Was trotzdem bleibt ist eine sehr stabile Leistung des gesamten Teams. Es wurde gekämpft, es wurden Rückstände aufgeholt und ein Gegner, welcher noch keinen einzigen Satz abgegeben hatte wurde an einigen Stellen gehörig unter Druck gesetzt und auf zwei von fünf Etappen geschlagen. Nicht zu verachten sind auch die insgesamt vier Punkten, welche sich die Herren des SVT an diesem Tag in die Tabelle meißelten.

Beim nächsten Heimspiel am 04.11.2017 bleibt zu hoffen, dass die Volleyballer des S.V. Tresenwald den Geist der vergangenen Spielbegegnung hier wieder herbeirufen werden.

 

Der SV Tresenwald, mit voller Anwesenheit glänzend, wurde repräsentiert durch: P. Weise, A. Hofmann, R. López Portillo Alcocer, T. Porsch, J. Seifert, E. Sosnoski, E. Ströller, M. Voerkel und P. König.

(pk)