Jan 21
Posted by Anke Mattschull

Damen I vs. VSG Leipzig Nord

Am 18.01.2014 durften die Tresenwalder erneut in heimischer Halle antreten und sich mit VSG Leipzig Nord und ESV Delitzsch messen. Im 1. Spiel des Tages sollte das gute Ergebnis (3:0 Erfolg) der Hinrunde erneut erzielt werden. Mit der Stammsechs ging es in den ersten Satz. Man merkte schnell, dass die Struktur im Tresenwalder Kader passte. Annahme, Zuspiel und auch der Angriff liefen an diesem Tag gut. Doch der Gegner stellte sich schnell ein und so stand ein ums andere Mal der Block der Leipzigerinnen perfekt und fischte die Tresenwalder Angriffe ab. Selbst den sonst so erfolgreichen Mittelangreifern Anne Just und Hanna Thiel wurde das Durchkommen erschwert. Dass bei einem Dreierblock aber auch nur maximal 3 Hanseln in der Abwehr stehen können, wurden schnell analysiert und konnte durch clevere Manöver für eigene Punkte genutzt werden. Der erste Satz ging dann doch mit 25:18 recht eindeutig an die Heimmannschaft.

Satz 2 sollte die Hausdamen aber eines Besseren belehren. Machern lief den VSG’lerinnen kontinuierlich hinterher und schaffte es nicht vorbeizuziehen. Trainer Paul Weise musste kurz darauf den Spielfeldrand verlassen, da er, wie so häufig in dieser Saison, noch schnell mit seiner eigenen Mannschaft gewinnen musste. Mit 23:25 wurde dieser Durchgang auch gleich mal verloren (seit dem Auftaktspiel gegen Brandis der erste verlorene Satz). Ein Umbruch musste her. Uwe Paatzsch kam von der Tribüne zur Tresenwalder Bank und schwor die Mädels ein: "Die Mitte ist eure stärkste Kraft. Setzt sie häufiger ein, trickst und konzentriert euch bei den Angriffen." Ruhige, aber bestimmte Worte vom erfahrenen C-Trainer der Damen II, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Bis zum 6:11 Rückstand hatte es den Anschein, als hätte niemand zugehört. Doch dann wurden die Uw’schen Tipps beherzt umgesetzt und der 3. Satz mit 25:20 gewonnen.

In der Pause kam Co-Co-Trainer Paatzsch abermals zu den Mädels. Motto für den 4. Satz: "Die ersten 10 Punkte entscheiden den Satz. Macht gleich am Anfang Druck und lasst den Gegner nicht rankommen." Hier soll das Ende des Spiels nicht vorweg genommen werden, aber anscheinend besitzt unser Uwe eine Glaskugel in der er die Zukunft voraussehen kann. Genau diese ersten Punkte waren auch tatsächlich entscheidend. Beim Spielstand von 10:4 für die Tresenwalderinnen schien die Gegenwehr des VSG gebrochen. Belohnt wurde man dafür mit einem klaren 25:9 Satzerfolg und dem damit einhergehenden wichtigen 3:1 Erfolg.

Damen I vs. ESV Delitzsch

Nach einer kleinen Stärkung ging es erneut aufs Spielfeld gegen ESV Delitzsch, die derzeit auf dem 5. Tabellenplatz verweilen. Auch in diesem Spiel muss die Annahme und Abwehrformation gelobt werden. Trotz tollem Teamspiel und einer guten Abstimmung zwischen allen Spielern, machte es Delitzsch den Damen schwer Bälle zu platzieren und bereits den ersten Angriff erfolgreich auf das Parkett zu holzen. Mit kleinen Tricks aus dem Training, wie gelegten Bällen von Janine Seiler und platzierten Linienangriffen von Josephin Kolbe konnten Zug um Zug Punkte kassiert werden. Absoluter Knüllerball zur Freude Aller war ein fantastisch geretteter Ball aus der Freizone von Franziska Strowick und Alina Tüttelmann, der am Ende die Halle vor Schreien und Jubelrufen beben lies. Knapp aber verdient gewannen die Tresenwalderinnen die Partie gegen Delitzsch mit dem Endstand 3:0 (25:22, 25:17, 25:21).

Am kommenden Wochenende geht es nun zum Gipfeltreffen gegen die noch ungeschlagenen Nachbarn aus Brandis. Zuschauer und Fans sind natürlich herzlich eingeladen, diesem Schauspiel beizuwohnen.

(pwe)

Mär 07

Nach langer Pause geht es nun dieses Wochenende weiter für die Bezirksklasse Volleyballer des Tresenwaldes. Die Damen bestreiten am Samstag, den 8.3. das entscheidende Spiel um den Aufstieg beim Tabellenletzten VV Nordstern. Die Herren dürfen am 9.3. ab 11 Uhr "zu Hause" in der Brandiser Mehrzweckhalle gegen SV Bad Düben und VSG Leipzig Nord ran. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Doch ganz in Vergessenheit soll auch der letzte Spieltag der männlichen Altherrenrunde nicht, obwohl sich die Tresenwalder IT-Nerds lange gegen eine Veröffentlichung wehrten. Sogar vor einem erfolgreichen Spam-Angriff schreckte man nicht zurück. Hauptsache die Webseite wurde tagelang gelähmt. Aber letztendlich kann man es dem Verein, der Region, der Welt nicht verheimlichen: Tresenwald verlor am 1.2. gegen Reudnitz III mit 3:2. Nun ist es raus und die Spieler hoffen, dass die Verjährungsfrist greift und die Fans es noch mal verzeihen.

 

Hier ein kurzer Abriss des Spiels:

Dass man am Ende sogar noch einen Punkt mit nach Hause nehmen durfte klingt nach dem Spielverlauf wie ein kleines Wunder. Aber beginnen wir 14 Uhr in Reudnitz. Mit den beiden Edlereservisten Christian Schröter und (sehr kurzfristig) Patrick "Big" Hapke wurden Weltenbummler Tony Porsch und Wadenknackser Daniel Schulze ersetzt. Also mal wieder eine Besetzung, die es so in dieser Saison noch nicht gab. Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass mit Gunnar Voigt, André Hofmann, Stefan Vieweg und Paul Weise insgesamt wieder nur 6 Macherner den Weg nach Leipzig gefunden hatten.

Der Beginn des ersten Satzes ergab ein eindeutiges Bild: Tresenwald warf die Bälle ÜBERS Netz, die Reudnitzer IN ebendieses. Eine 12:6 Führung bildete für die Tresenwalder aber den Abschluss eines wohlgelaunten Volleyballtages. Denn ab diesem Zeitpunkt lief nicht mehr viel zusammen. Haarstreubende Annahmefehler, drucklose Angriffe und fehlender Biss ließen den Gegner Punkt um Punkt herankommen. Die Gäste verfielen einem schon fast bezwungen zu glaubten alten Schema: Man zickte sich wunderbar gegenseitig an. Dass so etwas meist wenig hilfreich ist um sich aus einer misslichen Lage zu befreien, sollte klar sein. Aber musste es dann auch gleich ein 19:4-Run der Heimmannschaft sein? Ja, so sehr das schmerzt, der Satz wurde mit 25:16 verloren.

Leider waren die Durchhalteparolen vor dem zweiten Durchgang nicht mehr als Lippenbekenntnisse: Reudnitz spielte klar und punktorientiert, Tresenwald zu umständlich und ohne Durchsetzungskraft. Die Leidenschaftslosigkeit wurde mit einer 25:14 Klatsche quittiert. Das Gefühl beschlich die Mannschaft, dass es hier ganz schnell gehen könnte. Doch plötzlich, aus heiterem Himmel, fuhr Reudnitz einen Gang zurück. Patrick wurde zum Motivationsberserker und die Gäste schoben einen kleinen Vorsprung gekonnt ins Ziel, 25:20. Es ging also doch, besser gespielt hatte man zwar kaum, das aber reichte in diesem Fall um sich durchzumogeln. Nun wollte man aber auch was Zählbares aus Reudnitz entführen. Der Wille war da, die spielerischen Fähigkeiten leider immer noch nicht. Zu groß waren die Abstimmungsprobleme. Aber auch Reudnitz konnte nicht mehr glänzen und vertändelte einige wichtige Bälle. Der 25:17 Satzausgleich klingt schmeichelhafter als er letztendlich war.

Das Minimalziel (zumindest nach den ersten beiden Sätzen) Tie-Break war erreicht. Die Tresenwalder hofften, dass Reudnitz nach 2 Satzverlusten in Folge mental angeschlagen sei, doch man vergaß dabei die eigenen Probleme. Reudnitz ging schnell in Führung, erst gegen Ende konnte Tresenwald wieder etwas aufholen. Bis zum 13:14 schlichen sich die Gäste heran, ehe das brutale Aus kam. Am Ende muss man mit dem einen Punkt sehr zufrieden sein, was man aber von der Art und Weise wie dieser errungen wurde nicht behaupten kann.

Jan 30

Herren I vs. TSG Markkleeberg

TSG Markkleeberg - damit verknüpfen die Tresenwalder Herren einige "interessante" Erfahrungen aus der letzten Saison. Die Lage hat sich aber nun entspannt und man reiste gutgelaunt zu fünft nach Gaschwitz. Paul Weise musste derweil seine Damen in das wichtige Heimspiel gegen VSG Nord begleiten und erschien wie immer pünktlichst zur mannschaftlichen Erwärmung in der unbekannten Halle im Leipziger Süden. Kämpferisch stark präsentierten sich die Gäste im ersten Spiel des Tages gegen SV Bad Düben, kassierten trotzdem eine 1:3 Niederlage. Nun wollten es also die Tresenwalder den Dübenern gleichtun.

In Ermangelung eines Protokolls kann hier nur der ungefähre Spielablauf wiedergegeben werden. Satz 1 lief bei den Gästen besser als vermutet. Gunnar Voigt variierte im Angriff erfolgreich zwischen hämmernder Dampfwalze und tänzelnder Ballerina. Tony Porsch, tags zuvor erst noch in die neuen Abwehrpositionen eingeführt worden, beherzigte diese Lektion und kratzte so einige Bälle aus der Defensive. Mit 25:22 entschied man den ersten Durchgang. Doch alles, was grad noch klappte, wollte nun nicht mehr so richtig. Es war kein Zug im Angriff und das wurde von den jungen Markkleebergern sofort bestraft. Mit 21:25 unterlagen die Macherner Mannen und hofften nun, dass das Spiel nicht kippen sollte.

Doch die werten Herren besannen sich auf alte Tresenwalder Stärken und suchten ihr Heil im Angriff. Eine starke Annahmeleistung von Daniel Schulze erlaubte Libero-Angreifer Gunnar die wichtigen Verschnaufpausen. Es durfte also wieder auf der Heimseite einschlagen. Den Sprungaufschlägen von Zuspieler André Hofmann schaute Markkleeberg meist nur hinterher. Einzig auf der Mitte sollte es nicht so richtig klappen. Weder im Block, noch im Angriff bekamen Kapitän Stefan Vieweg und Paul Weise den Zugriff auf den Gegner, da mussten sich die beiden durch erfolgreiche Aufschläge und positionsfremde Rückraum- bzw. Diagonalangriffe hervortun. Summa summarum bildeten die 25:14 und 25:16 Satzerfolge den umjubelten 3:1 Erfolg. Nach zwei Niederlagen in Folge wurde dieser auch bitter benötigt.

 

Herren I vs. TSG Markkleeberg

Häää? Wie? Nochmal? Ja, drei Tage nach dem Auswärtserfolg in der Sporthalle Gaschwitz war nun die Städtelner Straße Austragungsort für das, von den Markkleebergern freundlicherweise verlegte, zweite Saisonspiel. Hätte man dieses Spiel nicht direkt nach dem vorigen dranhängen können, fragt sich der ein oder andere? Wer Gunnar am Samstag gesehen hat, kennt aber schon die Antwort!

Also Premiere für die Macherner: Ein Punktspiel in der Woche - auch mal nicht schlecht. Für die Gäste, die diesmal sogar zu siebt antreten sollten, wurde die Anreise schon zur ersten Hürde. Karsten und Paul standen sich die Beine in den Bauch, quatschten über dies und das und gaben dem ahnungslosen Rest telefonische Hilfe zur Hallenfindung. Ganze 8 Minuten nach der vereinbarten Zeit trudelten die Herren ein. Früher sah ein extra angefertigter Katalog drakonische Strafen für so ein Fehlverhalten vor, heutzutage wurde dessen Erwähnung mit einem beiläufigem Lächeln abgetan.

Die Gäste - diesmal zu siebt - standen nun den leider unterbesetzten Markkleebergern gegenüber. Das dies ein völlig anderes Spiel werden würde, als noch am Samstag zuvor war klar. Karsten spielte auf Außen, Daniel schob's auf Diagonal und der leicht erkältete Tony schaute erstmal von draußen zu. Verkrampft gingen beide Mannschaften ins Spiel, Tresenwald wollte, konnte aber irgendwie nicht und Markkleeberg vergab ebenfalls einige Chancen sich abzusetzen. Somit sollte eine Aufschlagserie die Entscheidung bringen: 25:17 Tresenwald.

Satz 2, Tony wieder rein, Gunnar raus. Es lief besser für den Macherner 6er aber nur, weil Markkleeberg zu viele Fehler machte. Eine wirkliche Steigerung war nicht zu sehen. An ein variables Aufbauspiel war nicht zu denken, stimmte mal die Annahme, ging das Zuspiel daneben. Stimmte das Zuspiel versagte oft der Angriff. Das man den Satz trotzdem mit 25:11 eintüten konnte lag wieder an zwei guten Aufschlagserien.

Auf in den dritten und hoffentlich letzten Durchgang. Karsten durfte nun auch mal für Stefan auf der Mitte rumspringen. Nach einer erfolgreichen Aufschlagserie musste Weise bei 23:18 verletzt raus, Vieweg wurde aus dem Dornröschenschlaf der Bank geholt. Was dann passierte ist etwas unerklärlich aber beste Chancen wurden liegen gelassen und plötzlich rauschte Markkleeberg vorbei zum 23:24 Satzball. Abgewehrt - selbst Satzball - abgewehrt - und nochmal (für wen ist eigentlich egal). Das simulierte noch einmal etwas Spannung aber mit 26:24 zauberten die Tresenwalder den glanzlosen 3:0 Erfolg ins Protokoll.

Vielen Dank auch noch an die Brandiser Stahler Aaron und Felix, die das Schiedsrichtergespann bildeten und auch an Josi für den protokollarischen Dienst am Verein.

(pwe)