Okt 07
Posted by Super User

Da wir es den ganzen Sommer nicht in den Sand geschafft hatten, war es nun endlich Zeit diesen Vorsatz umzusetzen. Für 1,5 h genossen wir letzten Donnerstag bei sommerlichen Temperaturen, hochwertigen Halogenlicht und traumhaft weichem Sand unser Ersatztraining in Grimma. Auch wenn sich die Beine schwer, das Netz viel zu hoch und der Sand eher wie Treibsand anfühlten, hatten wir alle eine Menge Spaß. Bei geschlossener Halle sind die Damen bestimmt auch das nächste Mal in der Beachhalle zu finden!


Foto: Kurze Verschnaufpause für den Trainer

(cbe)

Feb 02

Da ein Blick auf die aktuelle Tabellenposition auf Grund der zuletzt schwachen Ergebnisse nicht besonders positiv ausfällt, sollte nun zum Superheimspieltag endlich der Befreiungsschlag glücken. Gegen den direkten Tabellennachbarn musste ein Sieg her und gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer wollte man dringend Motivation für die nächsten schwierigen Aufgaben tanken. Endlich auch mal in fast vollständiger Besetzung (es fehlte Alina Tüttelmann) wartete man auf den ersten Gegner des heutigen Tages, den USC Leipzig Blockers II. Das Hinspiel konnte mit 3:1 gewonnen werden, doch vor den technisch starken Damen war man noch aus der letzten Saison gewarnt.

Satz 1 begann solide, wenn auch nicht so dominant wie erhofft. Zum ungünstigsten Zeitpunkt gegen Ende des Satzes konnte sich der USC ein bequemes Punktepolster herausspielen. Tresenwald verlor bis zum Stand von 13:20 etwas den Faden. Drei Minuten später - Jubel auf der Heimseite? Was war denn da passiert: Anke Mattschull dachte sich wohl: "Wozu sollte ich im Training was Neues lernen, wenn ich es nicht im Spiel ausprobiere". Nach nur einer Trainingseinheit ballerte sie 11 gefährliche (aber auch sichere) Sprungaufschläge auf die gegnerische Seite, mit denen die Leipzigerinnen überfordert, wohl auch überrascht, waren. Tja, so einfach kann Volleyball sein. Der Trainer simulierte Gelassenheit und tat so als ob er nichts anderes erwartet hatte. Auf in Satz 2. Der USC schien sichtlich geschockt, nichts gelang den Spielerinnen aus der Messestadt. Druckvolle Aufschläge, platzierte und scharfe Angriffe, eine ungekannte Blockhoheit und eine (für Tresenwalder Verhältnisse) starke Feldverteidigung waren die Zutaten für den ungefährdeten 25:11 Erfolg. Der 3:0 Spielgewinn sollte nun nur noch Formsache sein. Doch leider konnte das hohe Niveau im 3. Durchgang nicht gehalten werden. Die Tresenwalderinnen ließen dem Gegner durch druckloses Spiel Raum um sich zu entfalten. Und schon hat man als Volleyballer genau das, was man nicht möchte: Einen eigentlich moralisch schon besiegten Gegner aufgebaut und wieder stark gemacht. Tööröö. Die Leipziger spielten so befreit auf, wie sie es auch schon im 1. Durchgang machten, "überlebten" aber diesmal die Aufschlagserie der "Erst-Satz-Heldin" und krallten sich unseren Damen den 3. Satz mit 25:19 unter der Nase weg. In der Hoffnung, dass es sich hierbei nur um einen Betriebsunfall handeln sollte, ließ der Trainer die Aufstellung unverändert. Satz 4 entwickelte sich auf beiden Seiten zögerlich und verkrampft. Die Leipzigerinnen verteidigten lange einen kleinen Vorsprung. Ein Wechsel auf Tresenwalder Seite kam etwas spät und brachte nicht den gewünschten Erfolg. Mit 25:21 gelang dem USC der Satzausgleich zum 2:2 und sorgte für lange Gesichter bei unseren Damen. Den letzten Tie-Break Auftritt hatte man gegen den TSV Leipzig '76 gründlich vergeigt. Das wollte man nun unbedingt vermeiden. Der Druck und die Verkrampfung waren sofort spürbar. Nach schwachem Begin, schwacher Fortführung und schwachem Schluss mussten die Hausherren (Sagt man eigentlich Hausdamen?) dem besseren Gegner den Sieg mit 15:9 überlassen.

Nach einer kurzen Pause, in der sich alle Spielerinnen ihre emotionalen Wunden leckten, "musste" man schon wieder auf die Platte. Nach so einer Niederlage kein leichtes Unterfangen. Mit einer Änderung in der Aufstellung versuchte man sich nun am noch ungeschlagenen Krostitzer SV. Das Hinspiel musste auf Grund von Spielermangels leider kampflos aufgegeben werden, da wollte nun jeder zeigen, was in dieser Tresenwalder Mannschaft steckt. Der Schock über die Niederlage im 1. Spiel des Tages war den Spielerinnen zwar noch ins Gesicht geschrieben, er wirkte sich aber glücklicherweise nicht aufs Spielgeschehen aus. Den Gegner ständig unter Druck setzen und dabei fehlerfrei bleiben - das war die Devise. Und selten wurde das in dieser Saison so umgesetzt wie in diesem Satz. Krostitz, mit seiner guten Mischung aus erfahrenen und jungen, physisch starken Spielerinnen, spielte seinen Stiefel konsequent herunter. Entscheidung in diesem Satz brachte eine lange Aufschlagphase, die den Gastgeber auf 20:14, und schlussendlich auf 25:17, davon ziehen ließen. Im 2. Durchgang konnten sich unsere Damen gleich zu Beginn leicht absetzen. Doch Krostitz hielt Punkt für Punkt dagegen und kämpfte sich kurz vor Schluss noch einmal heran. Beim Stande von 23:23 - ein Pfiff - ein (für einige unbekanntes) Handzeichen - viele verdutzte Gesichter. Punkt für Tresenwald. Etwas ungläubig nahm man dieses Geschenk an. Der gepfiffene "Sichblock" wurde bestaunt, wie ein achtbeiniger peruanischer Blauschwanz-Grottenolm beim Zähneputzen. Mit diesem Geschenk im Rücken holten die Tresenwalderinnen Satz 2 mit 25:23. Der Sichtblock in freier Wildbahn gilt gemeinhin als scheu und lichtempfindlich. Dass sein Auftauchen trotzdem an diesem Tag kein einmaliges Erlebnis bleiben sollte war dann auch schon im 2. Satz klar. Mehr als die Gastgeber hatte jedoch der Gegner mit der Auslegung dieser Regel zu kämpfen. Eine, aus Angst vor weiteren Pfiffen, abgehockte Blockreihe sieht man auch nicht alle Tage. Aber gut; Kapitän Fanny Giese ließ sich die Regelauslegung erklären und gab die Info an die Mannschaft weiter. Ab diesem Zeitpunkt konnten sich unsere Spielerinnen endlich wieder auf den Sport an sich konzentrieren. Und da gab's einiges zu tun. die technisch starken Spielerinnen aus Krostitz wurden schon beim Aufschlag unter Druck gesetzt und konnten selten ihr schnelles Spiel aufziehen. Den Rest erledigte unsere starke Blockreihe. Mit 25:19 nahm man die unerwartete 2:0 Satzführung entgegen und war sich plötzlich bewusst: "Hier geht heute was". Tja, und was soll man sagen, die Nerven lagen wieder blank. Krostitz konnte frei aufspielen und nutzte ihre Chancen, die Macherner Damen liefen dem Rückstand bis zum 25:19 Endstand hinterher. Zu diesem Zeitpunkt (es war genau 14:00) schlugen auch schon die ersten Gegner der Herrenmannschaft in der Halle auf, die den Spielbeginn der Bezirksligaheimspiele auf 15 Uhr angesetzt hatten. Ein Grund mehr sich dem drohenden Tie-Break entgegenzustellen. Mit lautstarker Unterstützung im Rücken boten sich beide Teams einen heißen 4. Durchgang. Geschenkt wurde nichts und endlich fanden die Tresenwalder Mädels wieder zu ihrem aggressiven Spiel. Endstand 25:21 für die Heimmannschaft. Nach dem Abpfiff bildete sich schlagartig ein undurchsichtiges Knäuel aus Spielerinnen und Wechselspieler, die den Sieg bejubelten. Noch schnell dem Gegner gedankt, die Sichtblockregel ein weiteres Mal erklären lassen (hat man ja selten die Möglichkeit) und danach noch lange über den tollen Erfolg über den Tabellenführer gefreut.

Für die Tabelle wäre das erste Spiel sicherlich wichtiger gewesen, der Motivation gerade jetzt im Abstiegskampf kommt dieser Erfolg aber gerade recht. Bleibt zu hoffen, dass die Tresenwalder auch in den nächsten Spielen mit einem gut besetzten Kader antreten können. Dann ist man gegen jeden Gegner in dieser Liga konkurrenzfähig. Für die Wechselspieler gab es heute keine Möglichkeiten sich auszuzeichnen, aber die großartige Unterstützung über diese lange Spieldauer hat natürlich auch einen gewichtigen Einfluss auf die Sechs, die auf dem Feld stehen.

Um 14:35 wurde schnell das Netz auf 2,43 geschraubt und los geht's mit den Herren. Die mussten zwar auf die Unterstützung von der Bank verzichten (wie gewohnt nur zu 6. am Start) bedanken sich aber hiermit bei den Damen auf der Tribüne für die lautstarke Anfeuerungsrufe.

Bilder online in unserer Galerie.

Jan 01
Posted by Super User

Am letzten Dienstag vor Weihnachten startete traditionell unsere kleine Weihnachtsfeier mit unseren jüngsten Mitgliedern in der Abteilung Volleyball. Dazu wurden leckere selbstgebackene Plätzchen, Lebkuchen, Spekulatius und viele, viele weitere Süßigkeiten verspeist. Da wir aber nicht nur tatenlos süße Leckereien in uns rein stopfen können, wurde unser Beisammensein abgerundet durch viele lustige Spiele, wie zum Beispiel Fangen zur Erwärmung, Zuckball, Biathlon, Ball über die Leine und selbstverständlich „Volleyball Chinesich“.


Wir freuen uns immer wieder über eine große Beteiligung und hoffen, es hat allen viel Spaß gemacht.
Wir wünschen unseren Kindern und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013.


(Ein Wiedersehen gibt es am 08.01.2013)


Bis bald Eure Übungsleiter
Fanny Giese und Anke Matschull