Heimspiel in gewohnt ungewohnter Umgebung

Posted by PaulWeise
on 22 Januar 2018

Letzten Samstag hieß es Versammlung in der Brandiser Sporthalle. Da kamen für viele unserer Spielerinnen und Trainer Paul Erinnerungen an vergangene Schulzeiten und Sportbefreiungen auf. Und Heimspiel heißt auch immer dekadente Auswahl an Speisen: Kartoffelsalat und Würstchen, Donauwelle-Cupcakes, Schoko-Kuchen, Kaffee und Sekt.

Auch spielerinnen-mäßig sah es diesmal gut aus. Neben den gewohnten Stammspielerinnen, die von Schwangerschaften und anderen "Krankheiten" ;) verschont blieben, konnten wir sogar ZWEI Liberos auf die Mannschaftsliste schreiben. Man gönnt sich ja sonst nichts :D Im ersten Spiel gegen Schildau erhofften wir uns viel, so zeigte doch die Erfahrung, dass es nicht selten 5 Sätze zu Spielen gibt gegen diese Mannschaft. Und schon der erste Satz versprach, spektakulär zu werden. Bei einem Rückstand von 17:23 glaubte keiner mehr richtig an einen Satz-Sieg. Doch durch eine starke Aufschlagserie und klar gemachte Angriffe konnten wir den Satz beim Punktestand von 27:25 für uns gewinnen. Den zweiten Satz starteten wir hochmotiviert. Durch weiterhin mutige Aufschläge und souveräne Spielzüge konnten wir den Schwung des ersten Satzes mitnehmen und auch den zweiten Satz klar (25:14) für uns entscheiden. Wer uns jetzt schon eine Weile kennt, weiß, dass es im dritten Satz natürlich nicht so weitergehen sollte. Die Annahme war grottig, was dazu führte, dass wir fast keinen Angriff selbst in Punkte verwandeln konnten. Und so kam es, wie es kommen musste: so deutlich, wie wir den zweiten Satz gewannen, verloren wir den dritten Satz mit 15:25 Punkten. Satz vier sah leider nicht besser aus. Und obwohl wir uns zum Ende wieder fangen konnten und die Konzentration stieg musste wir auch diesen Satz an die Schildauer Mädels (in ungewohnt hoher Besetzung angereist) mit 21:25 abgeben. Und wie so oft gegen den TSV Schildau folgte ein Tie-Break. Wir konnten in diesen kurzen Satz gut starten und zeigten einmal mehr, welches Potential trotz Ausfällen und Schwangerschaften und krank spielenden Zuspielern in uns steckt. Und trotzdem konnten die Schildauer bei einem Spielstand von 13:8 für uns mit ihrer Erfahrung und unserer mangelnden Konzentration den letzten Satz und somit das Spiel für sich entscheiden. Entsprechend down ging es in die Pause. Besagte Verpflegung und ein Schlückchen Sekt konnten uns ein bisschen aufmuntern. Gestartet wurde in Spiel zwei gegen die dritte Markleeberger Mannschaft. Im Hinspiel mussten wir hier eine richtige Packung kassieren und entsprechend vorsichtig und skeptisch starteten wir. Viel gibt’s zu diesem Spiel auch leider nicht zu sagen. Es fehlte die Power im Angriff, die Konzentration in der Annahme und die Ausdauer, gepaart mit Verletzungen, Kopfschmerzen und Blasenentzündungen. Ihr seht also, kein erfolgreiches Spiel. Alle drei Sätze haben wir sehr deutlich zu 21, zu 14 und zu 17 abgegeben. Also Fazit für den kommenden Spieltag am 03.02.2018: Gesund werden, Ausdauer aufbauen, Konzentration stärken, aber vor allem SPAß AM SPIEL HABEN. (sk)