Hohnstädter Fluch

Posted by Super User
on 12 März 2018

04.10.2014 1:3, 28.02.2015 0:3, 26.11.2016 0:3, 04.02.2017 3:1, 09.12.2017 2:3. Nein diese Zahlen sind nicht das letzte Vermächtnis von Stephan Hawking, vielmehr beschreiben diese Ziffern die offenkundig schlechte bisherige Ausbeute der Tresenwalder Herren wenn es gegen die Volleyballer aus der „Perle des Mudelntals“ – den Hohnstädter SV – ging.

Spielertrainer Paul Weise, Chronist und Zeitzeuge aller genannten Begegnungen, versuchte bereits im Training vor dem Spieltag die Mannschaft mit den Worten „In Hohnstädt haben wir selbst mit [hier beliebigen Namen einsetzen] verloren“ zu motivieren. Unbeeindruckt oder vielleicht zum Trotz dieser mahnenden Worte, begann der Startsechser bestehend aus Hofmann, Voerkel, Seifert, Ceschia, Sosnoski, Porsch und Libero Ströller in den ersten Satz. Etwas verhalten in Angriff und Aufschlag gelang es dem Tresenwalder 6er nicht wirklich gegenüber dem HSV Akzente zu setzen. Beim Spielstand 19:18 ersetzte König den aufgrund von Schnatterseuche geschwächten Voerkel. Mit nun etwas mehr Erfolg im Angriff und Glück konnte der erste Satz des Tages eingefahren werden: 25:22.
Leider gelang es nicht den Schwung der letzten Punkte in Satz 1 in die zweite Begegnung mitzunehmen.  Wenig erfolgreiche Abschlüsse im Angriff, Unstimmigkeiten in der Abwehr und ein HSV, der jede Unstimmigkeit im „Tresenwald Getriebe“ ausnutzte, führte zum logischen Ergebnis. Endergebnis Satz 2: 20:25.
„Wir müssen jetzt irgendwas anderes machen.“ Dieser Weisheit folgend, startete Voerkel und König im Außenangriff, Ceschia und Sonsoski im Mittelblock, Hofmann wie gewohnt im Zuspiel und Seifert im Diagonalangriff. Mit etwas mehr Selbstvertrauen in der Kombination mit druckvolleren Aufschlägen und hier und da guten Abwehraktionen gelang es dem SVT eher geräuschlos das Spiel Schritt für Schritt an sich zu ziehen. Klarer Sieg in Satz 3: 25:09.
Ein letztes gegenhalten des HSV in Satz 4 mit bemerkenswert guten Abwehrverhalten reichte jedoch nicht aus, die Tresenwalder Herren wirklich in Gefahr zu bringen. Nicht immer schöne aber dafür dann doch zielführende Spielaktionen trugen hierzu bei.
Mit dem obligatorischen Tanz und der melodischen Begleitung „AUS-WÄRTS-SIEG, AUS-WÄRTS-SIEG, AUS-WÄRTS-SIEG“ im tiefen D-Moll endete der vierte Satz 25:17 und gleichzeitig auch der sog. Hohnstädter Fluch. Die Herren blicken zuversichtlich auf das übernächste Wochenende. Hier gilt am Samstag gegen den VSG Leipzig Nord und am Sonntag gegen den SV Reudnitz III Leistung zu zeigen.

(tpo)